Kacke – jetzt schneit es auch noch!

Der Tag fing für uns später an als gedacht und genauso überraschend, es
war bereits kurz nach 9 Uhr als einer von uns meinte “ND es ist schon kurz nach 9 uhr” :-D. Das bedeutet es lagen fast 13h Schlaf hinter uns, die wir sichtlich brauchten. (Manche meinen  es lag vielleicht auch daran, dass die Gaszufuhr nicht richtig geschlossen wurde). Leider wurden wir auch nicht von Sonnenstrahlen geweckt sondern von einem unschönen Schneeregen.

Egal, es ist Zeit fürs Frühstück: das Wasser kocht. Müsli, Brot und Nutella stehen bereit. Ich mache mir eine Thermoskanne mit Kamillentee für diesen ungemütlichen Tag.

10 Uhr Neuer Plan, neue Ziele.
Beim Frühstück überlegten wir uns nun, wie wir weiter machen – denn das Wetter sollte sich bis Dienstag nicht bessern. Wir wollen daher die Zeit nutzen und kehrten zurück nach Kristiansand. Der neue Plan lautet – die Lofoten als erstes zu besichtigen, um ein besseren Überblick über unsere benötigte Zeit zuhaben. Die wir dann besser einplanen können auf unsere Rücktour.

Der Trip nach Oslo startet und verlief ca. 400 km entlang der inneren Küste Norwegens. Oslo war unübersichtlich und man kam nur schwer zurecht mit dem Leitsystem der Hauptstadt. Nach gefühlten 30min Irrfahrt erreichten wir dennoch das “Sendrum” Oslo’s. Wir wussten schon von Erzählungen, das Oslo auch bloß eine Großstadt ist, wie jede andere auch und deshalb nicht allzu spannend für uns wäre. Ein kurzer Stopp musste dennoch sein, da Andy Hunger hatte und schon seit gestern mit dem Thema “Ich brauch einen Burger” nervt (es war sicherlich nicht das letzte mal). Wie jede Großstadt hatte auch Oslo ein McDonalds in der Innenstadt.  Für umgerechnet 8€ hatte ich 4 Cheeseburger und für 12€ hatte Andy ein BigMac Menü erhalten – was für ein Schnäppchen. Wir wussten von anderen Reisen, das McDonalds seinen Kunden 1h Gratis WLAN spendiert, welches natürlich bei ND wieder funktionierte und bei einem selber nicht. Danke hier nochmal an die Technik.

Ein paar Sehenswürdigkeiten hatte sich ND schnell raus gesucht, denn wann ist man schonmal in Oslo.

Es ist ca 18 Uhr und wir wollten weiter. Auf der Autobahn angekommen – ist uns wieder eingefallen wie bescheiden doch das Wetter gerade mitspielt. Wie sind ca 20 km hinter Oslo, da verjüngt sich unsere Spur und wir wechseln auf die entgegenkommende Fahrbahnseite – der Grund eine miserable Baustelle von ca. 25km. Die Sicht im Fahrzeug war bereits bei Null, dank des Schneeregens. Doch nun kamen noch die entgegenkommenden Fahrzeuge hinzu, deren Scheinwerferlicht uns endgültig das letzte Augenlicht nahmen. Die jetzt benötigte Konzentrationen glich einer Herzoperation. Wir waren bereits nach 20min völlig erschöpft und verließen die Fahrbahn bei der nächst besten Möglichkeit. Jetzt nur noch schnell ein Platz zum schlafen suchen und von dem alten skandinavischen Verhaltenscodex gebrauch machen welches sich “Jedermannsrecht” schimpft.

Nun stehen wir auf einem Berg in mitten von Ferienhäuser an dessen Fusse die blöde Landstrasse mit der blöden Baustelle lag.

Ich benutze diesmal das iPad als Tagebuch, da die Möglichkeiten ins Internet doch sehr gering sind. Ich hoffe wir können demnächst unseren Blog etwas Material zur Verfügung stellen, wenn auch nicht viel.